Ein Buch über Anspruch und Wirklichkeit aus „verschiedenen Welten“
von Gerolf Kurowski
Gründe einer Bildungskatastrophe
oder
Wie wenig Lehrer arbeiten
Wenn eine Gesundheitsministerin mit Dienstwagen in
den Urlaub fährt ist die Republik aus dem Häuschen. Werden im Bildungswesen pro
Jahr 23 Milliarden verschwendet, passiert nichts. Und diese Verschwendung
wiederholt sich ohne ernsthafte Aufregung jedes Jahr. Trotz "Reformitis" werden
unsere Kinder immer dümmer bewertet. Die Resistenz der Lehrerschaft gegen Arbeit
ist legendär. Mit 1,2 Stunden Arbeit täglich erwartet sie eine Versorgung von
76.000 € jährlich. Eine Aussicht auf Verbesserung ist nirgends zu entdecken.
Obwohl bundesweit für 13 Schüler ein Lehrer zur Verfügung steht, sind die
Klassen mit 32 und mehr Schülern überfüllt. Massenweise Kritik, sogar von
lehrerfreundlichen Medien seit Jahrzehnten, wird feudalistisch ignoriert. Wie
kann das alles sein?
Ein Buch, getrieben vom Wunsch nach konkurrenzfähiger Bildung für Kinder und
Zukunft in Deutschland. Möge sich endlich was verbessern. Deshalb also auch
nicht nur Entlarvungen von Lügen, Arbeitsverweigerung und Unfähigkeit, sondern
auch eine sehr ungewöhnlicher Vorschlag für eine Bildungsreform, die es in sich
hat.
Gemeint ist vorrangig: Alle Lehrer in den Unterricht, ganztägig, ganzjährig!
Allein das wäre schon Revolution, aber das ist nicht genug. Erziehungskonzept
von Kita bis Wehrdienst, völlig neue Lehrerausbildung, neues Lehrerberufsbild,
zuständig für Gesamtbildung der Nation. Ein Buch für jeden, der Bildung für
wichtig hält, mitreden will, eine Lösung sucht, Kinder in der Schule hat. Oder
auch nur das Gefühl hat, dass sich was verbessern muss.
Der Abstieg Deutschlands ist längst im Gange. Erfolgt aber langsam und deshalb
kaum merklich.
Nach einem von der englischen Times erstellten Ranking der besten Universitäten
weltweit im Jahr 2009 war Deutschlands beste auf Rang 55 (München); dann die
Berliner FU auf Platz 94.
Im Jahr 2009 ist Deutschland mit seiner Lebensqualität weltweit heute nur noch
auf Rang 22.
Eines kann vorweg verraten werden: Mehr Geld ist nicht die Lösung.
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